MYOact EMG als Biofeedbackgerät, Analyse- & Interventionstool im Profisport

Muskuläre Verletzungen machen die Mehrheit aller Sportverletzungen aus. Hierbei sind externe Einwirkungen nicht immer der Grund fur die Verletzung. Sogar in sportartspezifischen Alltagsbewegungen kommt es immer häufiger zu Verletzungen des Muskelapparats welche von üblichen Distorsionen bis hin zu Muskelbündelrissen reichen können.

 

Um Profisportler daher bestmöglich betreuen zu können
ist es essenziell, dass man in der Lage ist, die neusten Erkenntnisse und Technologien mit den altbewährten Erfahrungen kombinieren und in einem interdiszipli-nären Umfeld kommunizieren zu können.


Möglichkeiten mit MYOact

Ein probates Mittel der Kommunikation stellen objektive Daten, aus beispielsweise einer biomechanischen Messung, dar.

 

Das neuromuskuläre System als Oberleitung eines komplexen Zusammenspiels vieler verschiedener muskulärer Verknüpfungen und Funktionseinheiten kann über die Elektromyografie sichtbar dargestellt werden.

 

Mit dem Oberflächen-EMG ist
in der sportspezifischen Funktion eine optimale Ableitung der Muskelaktivität möglich, ohne eine Struktur verletzen zu müssen.

 

Auch können mit MYOact unter anderem bei arthrogenen Einschränkungen Gelenkwinkel gemessen werden.

Die wichtigsten Effekte

  • Einblick in die Welt der neuromuskulären Ansteuerung bietet hochrelevante Informationen für Sportler und Therapeuten
  • Deutliche Reduzierung in der Anzahl von muskulären Verletzung
  • Detaillierte Diagnostik durch intraindividuelle Referenzwerte
  • qualifiziertere Therapie -
    und Trainingsentscheidungen
  • Erkennen individueller neuromuskulärer Aktivitätsmuster bereits während der "Preseason Messung"
  • Vermeidung von kontraproduktiven Übungen in der empfindlichen Phase
    der Prävention und Rehabilitation

Zielsetzung und Vorgehen

Sofern mittels des EMG signifikante Dysbalancen festgestellt werden, werden grundsätzlich Therapie und Training so angepasst, dass im späteren Wiederbefund als erstes eine Symptomverbesserung mit zweitens einem angepassten EMG-Wert erfolgt.

Das hierfür nötige Training wird mithilfe des EMG Biofeedbacks unterstützt. Es ermöglicht dem Sportler, seine Muskulatur bewusster anzusteuern und seine Individualität kennenzulernen.

 

Der Trainer bekommt zudem ein visuelles
Feedback, um im Falle einer Fehlsteuerung korrigierend eingreifen zu können.

 

Somit werden Kompensationen aufgedeckt, die bisher kaum mit dem geübten Auge festgestellt werden konnten.